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wohl bekannteste und skandalöseste Stück dieses Werkes ist wohl
die Tenorarie "Cuius animam" (Allegro maestoso). Blume spricht
von einer "Heldentenorarie" und verweist auf mehrere Bearbeitungen.
(31) Die
Arie steht in der zu g-Moll neapolitanischen Tonart As-Dur. Kirsch sieht
hier einen Krieger auf die Bühne des Geschehens treten und die Szene
"aus seinem etwas stupid-alltäglichen Blickwinkel heraus kommentiert".
(32)) |
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| Das
Orchester startet den Satz mit einem achttaktigen Vorspiel. Besonders einschneidend
wirken die oktavverstärkten rhythmisierten melodischen Abstiege (as-Moll)
der Blechbläser. Die tiefen Streicher beantworten ihrerseits in T3-8
diese scharfe Einleitung und führen über in das überschwenglich-leidenschaftliche,
in lockerem Marschrhythmus gehaltene As-Dur-Thema der Arie, das zur Gänze
vorgestellt wird (T8-20) und an den Tenor weitergegeben wird. Das Stück
ist formal als Da-capo-Arie gestaltet, die Blume sehr anschaulich untergliedert: |
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| Vorspiel
und Hauptthema instrumental |
(T1-8
und T9-20) |
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| Abschnitt
A |
(T1-44; |
As-Dur;
Strophe 2)
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| Abschnitt
B |
(T45-73;
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f-Moll; Strophe 3)
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| Abschnitt
A' |
(T74-119;
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As-Dur; Strophe 4)
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| Nachspiel
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(T119-129)
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Besonders
auffallend ist am Ende des Mittelteils die geradezu beschwörende
Formel "Mater, Mater unigeniti", (T69-73) die weit mehr ist
als nur eine Überleitung zum Da-Capo-Teil. Es ist die eingängigste
Stelle der Arie und wird in ihrer Wirkung verstärkt durch die vorherige
Klage ("O quam tristis"):
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