| Unë ty moj të kam dashe (Ich habe dich geliebt) |
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| Die folgende Notierung wurde
aus dem Buch "Folklori muzikor shqiptar Morfologjia, ALBANISCHE MUSIKALISCHE
FOLKLORE, DIE MORFOLOGIE" (Tiranë 1965, S. 24 - 33), von Ramadan Sokoli,
übernommen. |
| Das Original befindet
sich im Privatarchive von Dr. Ardian Ahmedaya und wurde mir freundlicherweise
von ihm zur Verfügung gestellt. |
| Sokoli ordnet diesem
Lied in seiner Klassifizerung der albanischen "Makame",
unter dem Makam "Divan" ein. Unter der Notation zeichnet
er auch die "Divan" Skala. |
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| Diese Skala ist volkommen ident mit der aufwärts
Skala des "Maqam Schachnas" in der Kunstmusik
des osmanischen Hofes. |
| Unser Beispiel aber, weicht ab dem Takt 7
von der von Sokoli vorgegebenen Skala ab: |
| Der Ton Cis ( in der Kunstmusik des osmanischen
Hofes Ton Schachnas)
verliert seiner Erhöhung. Somit überlässt er seinen Platz
dem Ton C (in der Kunstmusik des osmanischen
Hofes Ton Rast). |
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| Die Tonstrukturen der Maqame
bilden nach Sokoli "kein kristalisiertes Schema". Sie sind "nicht
immer festgesetzt, sondern wackeln" (Sokoli, 1965, S. 26) |
| Unser Fall aber, ist nicht
durch eine Unklarheit des Maqams oder durch eine schlampige Ausführung desselben
zu erklären.. |
| Nämlich, der Maqam Schachnas
verfügt über zwei Skalen: |
| Die aufwärts gehende Skala
ist, wie oben erwähnt, ident mit der Skala, welche von Sokoli beschrieben
ist. |
| Jedoch, wenn die melodische
Linie sich Abwärts bewegt, kommt die abwärts Skala des Maqams zur Geltung. |
| Bei der Abwärtsskala bleibt
der erste Tetrachord gleich. In den zweiten Tetrachord dagegen, ändern sich
zwei Töne: Der Ton B (=Newros) wird um ein synthonisches Komma erniedriegt
und überläßt seinen Platz dem Ton B (=Adjem). |
| An der Stelle von Cis (=Schachnas)
tritt C (=Rast) auf. |
| Ich habe auch den Genuß
gehabt, eine Aufnahme dieses Liedes von einer Audiokassette zu hören.
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| Eine sich wiederholende
instrumentale Einleitung wurde von einem kleinem Orchester, das über
manche östlichen wie die westlichen Instrumente gemeinsam verfügt,
ausgeführt. Wie immer in ähnlichen Fällen, waren die Unvermeidbarkeit
kleiner Stimmungsreibereien "selbstverständlich". |
| Die völlig souveräne Sängerin dagegen, intonierte
mit einer faszinierenden Präzision, in dem Tonsystem der Maqamatmusik. |
| Die Intonation hört sich ident wie eine Schachnas-
Interpretation der Kunstmusik des osmanischen
Hofes (wenn sie einmal
so gut interpretiert wird). |
| Die Sängerin verzichtete völlig auf das Vibrato
( welche auf dem Balkan öfters so übertrieben wird). |
| Dafür verfügt sie über eine extrem hoch entwickelte
Kunst der Frasierung sowie eine des Legato. |
| Leider bin ich aus urheberrechtlichen Gründen
nicht im Stande, die Aufnahme in meinen Seiten zu Veröffentlichen. |
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